Ferment Fine DiningRestaurant Ackermann

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Roxeler Str. 522
48161 Münster, Ortsteil Roxel
Deutschland

+49 2534 1076
+49 2534 9344

 

Küche und Speisekarte

Küche und Speisekarte

Küchenrichtung

Moderne, regionale Küche

Menüs

Menüs von 79 € bis 99 €

Empfehlung des Restaurants

  • Garnele aus der Kieler Förde, Glöckchenlauch, Sauerkrautsud, Salzzitrone
  • Bio-Schwein vom Naturlandhof Büningm Kaffeekombucha-Jusm Blumenkohl, Bohne
  • Zicklein vom Hof am Ströhn, Sellerie, Senf, Pilze
 

Informationen

Ausstattung

Einrichtung

kostenfreies WLAN, Biergarten, Garten, Terrasse, rollstuhlgerecht, Parkmöglichkeit

Kreditkarten

Mastercard, Visa, EC-Karte

Öffnungszeiten

Donnerstags

18:00 – 21:30

Freitags

18:00 – 21:30

Samstags

18:00 – 21:30

Sonntags

18:00 – 21:30

Sonstiges

Tischbestellung erforderlich

 

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Lage und Anfahrt

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Bewertungen

1 Bewertung der Schlemmer Atlas Community.

Angezeigt werden die Bewertungen 1-1.

  • userrating
    4 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 7. September 2019
    Erstellt am 09.09.2019Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Einer unserer Lieblingsgastronomen, Sascha Stemberg, hat uns auf das Restaurant „Ferment“ aufmerksam gemacht. Laurin Kux, der Küchenchef, hat vorher im „Jellyfish“ in Hamburg gekocht und hielt dort einen Guide-Michelin-Stern.

    Das Ambiente in Münster/Roxel ist interessant. Zuerst haben wir uns in das Restaurant Ackermann „verirrt“. Man hatte uns erwartet und geleitete uns Richtung Ferment. Wir hatten den Eindruck, es geht in einen Luftschutzkeller. Sehr gediegen.
    Tatsächlich wurde die ehemalige Kegelbahn umgebaut. So führt der Weg in den Gastraum nun zuerst durch den vorgelagerten Weinkeller. Vierzehn Plätze stehen zur Verfügung. Das Ambiente wirkt stimmig. Eine angenehme Farbauswahl, nicht überdekoriert und schöne Beleuchtung. Allerdings fanden wir die Sitzmöbel, zwar bequem, aber zu hoch. Es war unmöglich die Beine übereinander zu schlagen.

    Leider war es fast leer. Lediglich zwei weitere Gäste fanden sich ein. Die Stimmung war etwas „gedrückt“. Wir mögen es, wenn „Leben in der Bude“ ist.
    Der Mitarbeiter des Serviceteams war ausgesprochen freundlich und konnte dadurch etwas unsere Einsamkeit kompensieren. Positiv fiel uns u. a. die extrem kundenfreundlich kalkulierte Weinkarte auf.

    Die Speisen servierte ein Koch, der selbige auch erklärte. Herr Kux war krankheitsbedingt abwesend. Parallel betreute das Küchenteam noch eine große Veranstaltung/Hochzeit? im „Restaurant Ackermann“.
    Grundsätzlich möchte ich, dass mich ein Menü begeistert, ich mich lange an das Servierte erinnere. Doch am allerbesten ist es, wenn dies das Gesamtpaket tut (Küche, Ambiente, Service, Stimmung). Das Team von „Haus Stemberg“ bekommt dies regelmäßig hin, genauso wie die Kollegen vom „Intense“ in Kallstadt. Auch in der „Schwarzwaldstube“ fühlen wir uns sehr wohl.

    Im Ferment haben wir gut gegessen. Für mich ist noch Luft nach oben. Drei Grüße aus der Küche, u. a. Saibling und Auster, legten die Messlatte hoch. Die Gerichte hätten auch für sich stehend, das Menü bereichern können. Frisch gebackenes Sauerteigbrot und aufgeschlagene Butter mit Blüten und Kräuter hatten ebenfalls hohe Qualität.
    Das Menü begann mit „Tomaten aus unserem Garten / hausgemachter Schinken / Kapern-Limettengel“. Dies stellte mich nicht zufrieden. Sehr viel Säure und ein unschönes Mundgefühl, um die Tomaten war eine Art Gallert, von „schleimiger“ Anmutung.
    Überzeugend der zweite Gang „Rind vom Naturlandhof Büning / Kohlrabi / Senf / Tagetis“. Ein sehr fein geschnittenes Tatar, angenehm temperiert. Dazu fermentierter Kohlrabi, das Ganze wieder mit Säure, aber fein austariert.
    „Felsenoktopus / Fenchel / Salzzitrone / schwarzer Knoblauch“, war sehr gut. Der Oktopus ausgesprochen zart mit einer schönen „Kruste“. Ich hatte das Gefühl der Oktopus sei lackiert und kurz gegrillt. Letztendlich wurde er scharf angebraten, so die Aussage des freundlichen, jungen Kochs.
    „Ike Jim Zander (Qualität von Torsten Pistol) / Petersilienwurzel / Holunderbeere / fermentierte Traube“, leider verschenkt. Der Zander, eine sehr flache Tranche, leider übergart. Die fermentierte Traube sehr süß, dominierte den Teller. Dieser Gang hat war sowohl für meine Frau als auch für mich „traurig“.
    Im Hauptgang wusste dann „Rehbock aus heimischer Jagd / Sellerie / Pilze / Pfefferblatt“ zu überzeugen. Der Rehbock von ausgezeichneter Qualität, klassisch gegart und nicht aus dem SousVide-Beutel. Dazu eine sehr gute Soße.
    Der Käsegang kam in Form von einer Ziegeneiscreme. Gelungen.
    Zum Dessert gab es Eis von „Sauerampfer und weißer Schokolade / Pfirsich / Sesam / Himbeere“. Dies funktionierte sehr gut und war ein schöner Abschluss.

    Fazit: Man ist auf dem richtigen Weg. Muss aber präziser werden. Geschmack ist grundsätzlich etwas Subjektives. Handwerkliche Fehler sollte man aber ausschließen. Ein erneuter Besuch ist nicht auszuschließen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die einschlägig bekannten Gastroführer die Leistung der Küche dennoch demnächst zu würdigen wissen.

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