Spieker

2 „Schlemmer Atlas“ Kochlöffel: Restaurant mit einer guten Küche
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Detmolder Str. 86
33161 Hövelhof, Ortsteil Hövelhof
Deutschland

+49 5257 2222
+49 5257 4178

 

Küche und Speisekarte

Küche und Speisekarte

Küchenrichtung

Westfälische, mediterrane Küche

Hauptgerichte

Hauptgerichte von 10 € bis 30 €

Menüs

Menüs von 20 € bis 45 €

Anzahl Weinpositionen

50

Schwerpunkt Weinkarte

Deutschland, Italien

Empfehlung des Restaurants

  • Rosa gebratenes Rinderfilet auf Belugalinsen mit Rotweinsauce und gerösteten Rosmarinkartoffeln
  • Gebratene Kräuterseitlinge und Champignons auf Kartoffel-Steckrüben-Ragout und Blattspinat
  • Lauwarmes Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern mit Vanilleeis
 

Informationen

Ausstattung

Einrichtung

Übernachtungsmöglichkeit, kostenfreies WLAN, Biergarten, Terrasse, Parkmöglichkeit

Kreditkarten

Mastercard, Visa, EC-Karte

Plätze Innenbereich
100
Plätze Außenbereich
50

Öffnungszeiten

Dienstags

17:30 – 23:00

Mittwochs

17:30 – 23:00

Donnerstags

17:30 – 23:00

Freitags

17:30 – 23:00

Samstags

17:30 – 23:00

Sonntags

11:30 – 14:30, 18:00 – 22:00

Sonstiges

Tischbestellung ratsam

Betriebsgesellschaft

Spieker GbR

 

Anzeigen

 

Lage und Anfahrt

 

Bewertungen

2 Bewertungen der Schlemmer Atlas Community.

Angezeigt werden die Bewertungen 1-2.

  • userrating
    5 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 18. März 2017
    Zuletzt bearbeitet am 29.03.2017Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Die gute Service- und Küchenleistung unseres letzten Besuches sehen wir bestätigt. An einem frühen Samstagabend war der Gastraum bereits gut gefüllt, im Laufe des Abends schienen alle Plätze besetzt. Parallel zur Betreuung der „Gaststube“, musste noch eine Hochzeitsgesellschaft im Saal betreut werden. Die Wartezeit zwischen Vorspeisen und Hauptgang betrug ca. 45 Minuten. Dies empfanden wir in Anbetracht des Gästeaufkommens aber als angemessen. Mit dem uns zugewiesenen Tisch (in der Nähe des Tresens) waren wir nicht ganz so glücklich, es war etwas beengt und zeitweise herrschte einiges an Verkehr. Bei der nächsten Reservierung werden wir wieder um einen Platz im Wintergarten bitten.
    Trotz des „Trubels“ und der großen Anzahl an Gästen verbrachten wir einen sehr schönen Abend. Dies ist neben der tadellosen Küchenleistung auch der überdurchschnittlichen Leistung und Freundlichkeit der Servicemitarbeiterinnen geschuldet.

    Die Speisekarte ist übersichtlich, sehr klug gestaltet und bietet für jeden Geschmack etwas. Da nur eine überschaubare Menge von Produkten vorgehalten werden muss, darf man davon ausgehen, dass selbige alle frisch sind. Conveniencefood erkannte ich nicht. Alles schien hausgemacht. Wir wählten einige Gerichte aus, z. B. Sous vide gegarten Schweinebauch, begleitet von einem kleinen Feldsalatbouquet und einer Ingwermayonnaise (Ingwer war mir nicht präsent genug). Hausgebeizter Fisch (Saibling?) von sehr guter Qualität. Zwischendurch eine formidable von Leichtigkeit und Aromatik geprägte Süßkartoffelsuppe. Im Hauptgang gab es u. a. Reh mit sehr schöner Wacholder-und Rotweinnote, dazu „knackige“ hausgemachte Spätzle. Ausgezeichnet auch Hummerravioli. Der Nudelteig genau richtig, weder zu dick noch zu dünn und auch nicht zu weich. Die Hummerfüllung saftig, dazu hoch aromatische Hummersoße (wir ließen ein zweites Mal Brot kommen, damit ja nichts von diesem köstlichem „Fond“ auf dem Teller zurückblieb). Als Dessert eine üppige Portion Crème brûlée mit einem Hagebuttensorbet. Sehr schönes Spiel zwischen Süße der Creme und angenehmer Säure des Sorbets. Die Creme war etwas zu warm, da hat man zu lange den Zucker karamellisiert. Konsistenz der Creme war aber perfekt.

    Die Preise der Speisen bewegen sich im mittleren Preissegment (Hauptgang zwischen ca. 18,00 und 30,00 €) sind aber für das Qualität absolut gerechtfertigt. Die Weinkarte ist übersichtlich, bietet aber dennoch viel schöne Positionen. Wenn Herr Büdel in Gütersloh mit einem Bib Gourmand vom Guide Michelin ausgezeichnet wird, dann hätte dies das „Spiekerteam“ auch verdient. Definitiv eines der besten Restaurants im Kreis Paderborn. Diese Adresse kann ich nur empfehlen. Wir freuen uns auf die kommenden Besuche.

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  • userrating
    4 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 16. August 2016
    Zuletzt bearbeitet am 27.10.2016Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Eigentlich gehe ich eher ungern in „einfache“ Restaurants. Viele Köche scheinen heute ja bereits an der Fertigung eines Schnitzels mit Bratkartoffeln zu scheitern. Und da ich vom Fach bin, ist mein Blickwinkel ein völlig anderer, als der eines „normalen“ Gastes. Umso erfreuter berichte ich über meinen Besuch im Gasthaus Spieker, welches ich auf Empfehlung eines Kollegen besuchte.

    Sehr freundlich wurden wir empfangen. Das Restaurant war für einen Dienstagabend recht ordentlich besucht. Das Ambiente sprach uns direkt positiv an. Alles war sauber und aufgeräumt (auch die Waschräume). Wir saßen im Wintergarten. Auf dem Tisch keine Tischdecken, dafür wirkte die Holzoberfläche des Tisches gepflegt. Zur Dekoration frisches Grün, ein Teelicht. Positiv wahrgenommen habe ich die Stoffserviette. Besteck und Gläser waren bereits eingedeckt, alles war sauber und wirkte wertig. Auf dem Tisch waren noch Salz- und Pfeffermühle sowie ein gutes Olivenöl platziert.

    Man reichte uns die Speisekarte. Inhaltlich stimmig. Einige Vorspeisen, Suppen, drei Fischgerichte einige Hauptgerichte und Desserts. Ein eher „klassisches“ Angebot für Kinder war auch zu finden, z. B. Fischstäbchen. Eine ansprechende Auswahl an Weinen ergänzt das Speisenangebot.
    Die Qualität der Karte lässt vermuten, dass regelmäßig neue Gerichte angeboten werden. Das Innere der Speisekarte besteht aus einer „Loseblattsammlung“. Dies macht Sinn, wenn man sein Angebot regelhaft aktualisiert. Ein steiferes Papier würde hier eine höhere Wertigkeit vermitteln.

    Wir wählten Vorspeise, Hauptgang und Dessert, dazu eine Flasche Wasser, eine Flasche Wein, vorweg einen Aperitif.
    Vorab wurde frisches Baguette mit Kräuterquark serviert, außerdem noch eine Dattel im Speckmantel (diese war noch leicht warm). Ohne dass wir danach fragen mussten, wurde der Brotkorb ein zweites Mal aufgefüllt.
    Zur Vorspeise wählten wir hausgebeizten Saibling und marinierte Kalbszunge. Beides mit einem kleinen Salatbouquet. Dies beinhaltet u. a. Feldsalat, dieser war genauso sauber geputzt, wie die Pfifferlinge, die Teil des Gerichts „Zunge“ waren. Nur allzu oft wird hier „geschlampt“ und es knirscht unangenehm zwischen den Zähnen. Zur Zunge gab es eine Kapernmayonnaise, diese war frisch aufgeschlagen.
    Alles an diesen Abend war frisch zubereitet. Ich konnte keinerlei Convenience enttarnen. Im Hauptgang gab es ein Schnitzel, endlich einmal wie es sein soll. Eine soufflierte Panade, das Fleisch dünn, das Ganze zart und saftig. Dazu frisches Gemüse (kein TK) und Gnocchi (die bietet manch Italiener in dramatisch schlechterer Qualität). Die geschmorten Schweinebäckchen waren bestens geputzt, absolut zart. Dazu eine kräftige Jus, ein pikantes Kürbispüree (Chili / Ingwer?) und frischer Spitzkohl.
    Zum Dessert, Variationen und ein Grandmanierparfait mit Mangocoulis. Bei den Dessertvariationen fiel ein warmes Schokoküchlein etwas ab. Man schmeckte zwar eine hochwertige Schokolade, das Ganze war aber etwas zu lange im Ofen, es fehlte die„Saftigkeit“. Das Parfait in guter Konsistenz, aber es fehlte das sahnig, Cremige. Ich vermute, etwas zu viel Alkohol führte zu der leicht kristallinen Anmutung. Das Mangopüree blieb etwas „blass“. Bei den Dessertvariationen gab es ein Mangosorbet, dies war geschmacksintensiver und sehr lecker. Zum Espresso wurde wohlschmeckendes Sandgebäck (ich vermute gleichfalls eigene Herstellung) gereicht.

    Am Ende des Abends belief sich die Rechnung auf 123,50 €, die ich sehr gerne gezahlt habe, da wir bestens zufrieden waren. Irritiert hat mich lediglich eine nicht unerhebliche Menge Fruchtfliegen. Zwei davon beteiligten sich am Verzehr meines Weines, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Dieser Umstand mochte dem geöffneten Wintergarten geschuldet sein. Es wurde wiederholt auf Schiefertafeln serviert. Da auf Schiefer Platziertes gerne beim Transport verrutscht, „sicherte“ man durch kleine Papierdeckchen oder servierte in Papierhülsen (Datteln). Dies verschwendet Ressourcen und sieht nicht besonders chic aus.

    Fazit: Spiekers Gasthaus, für mich die beste Adresse im Kreis Gütersloh. Angenehmes Ambiente, sauber. Sehr freundlicher und aufmerksamer Service. Eine handwerklich ausgezeichnete Küche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut stimmig. Die Portionen angemessen, die Getränke bestens temperiert. Gute Parkmöglichkeiten.
    Wir waren sehr gerne zu Gast. Verbrachten einen überaus angenehmen Abend und kommen gerne wieder.

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