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3,5 „Schlemmer Atlas“ Kochlöffel: Restaurant mit einer sehr guten Küche
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Kohlhof 5
69117 Heidelberg, Ortsteil Kohlhof
Deutschland

 

Küche und Speisekarte

Küche und Speisekarte

Küchenrichtung

Saisonale, kreative, regionale Küche

Menüs

Menüs ab 120 €

Apropos vegetarisch

60%

Anzahl Weinpositionen

80

Schwerpunkt Weinkarte

deutschland

Empfehlung des Restaurants

  • Spargel , Holzkohle , Fichte , Kefir
  • Schweineweldel, Boskop , Schnittlauch , Kren
  • Herzkirschen, Stockbrot, Absinth
 

Informationen

Ausstattung

Einrichtung

Übernachtungsmöglichkeit, kostenfreies WLAN, Bar, Garten, Innenhof, rollstuhlgerecht, Parkmöglichkeit, Front Cooking

Plätze Innenbereich
20
Plätze Außenbereich
15

Öffnungszeiten

Mittwochs

19:00 – 24:00

Donnerstags

19:00 – 24:00

Freitags

19:00 – 24:00

Samstags

19:00 – 24:00

Sonstiges

Tischbestellung erforderlich

Betriebsgesellschaft

einzelunternehmen

 

Anzeigen

 

Lage und Anfahrt

 

Bewertungen

2 Bewertungen der Schlemmer Atlas Community.

Angezeigt werden die Bewertungen 1-2.

  • userrating
    5 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 22. Februar 2019
    Erstellt am 26.02.2019Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Wir haben zu viert das wirklich umfangreiche Menü (13 Gänge) bebucht. Was wir erlebt haben, war außergewöhnlich in Bezug auf Geschmack, Stil und Begeisterung des Teams. Nach dem Besuch etlicher 1-, 2- und 3-Sterner erkennt man in diesem Restaurant den Vorreiter einer neuen Gasronomie in Deutschland. Hier braucht man keine fünf Minuten, um sich als Gast rundum wohl zu fühlen, was sich auch auf die Wahrnehmung des Hauptthemas Essen auswirkt. Die enzelnen Gerichte waren wirklich Kunstwerke - nicht nur fürs Auge, sondern derart verblüffend im Zusammenspiel der Aromen, dass wir trotz der netten Erklärungen vor jedem Gang mehrmals nachfragten, um zu verstehen, was hier mit uns passiert. Zunächst waren wir verwundert, dass nicht das obligatorische Brot gereicht wurde, doch im Nachhinein sind wir dankbar dafür: reine Platzverschwendung im Magen und die Alternative mit einer am Tisch mittels Gusseisen-Waffeleisen zubereiteten Waffel (mit dem zartesten Lardo-Speck belegt, den wir je genossen haben) war grandios! Insgesamt ein unvergesslicher Abend zu einem mehr als moderaten Preis. Vielen Dank Frau Lerche, Frau Schmidt und Herr Rädel!

    Ist diese Bewertung hilfreich? 0 0

  • userrating
    5 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 13. Dezember 2018
    Erstellt am 18.12.2018Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung


    Nach einigen Besuchen des Restaurants OBEN im Landgut Lingental und auch in der Mannheimer Manufaktur waren wir nun endlich am neuen Standort in Heidelberg zu Gast. Trotz, oder gerade wegen des schlechten Wetters war die Anfahrt ein besonderes Erlebnis. Wenige Minuten, nachdem uns der dichte Wald des Heidelberger Königsstuhls mit seinen Nebelschwaden umarmt hatte, öffnete sich der Blick auf eine Art Alm oder Waldichtung mit wenigen Häusern, deren Beleuchtung uns schon von Weitem begrüßte. Es hatte den Eindruck, als würde man in einer Welt ankommen, in der das Wort Hektik noch unbekannt ist. Wir hatten es uns nicht so vorgestellt, dachten beim Eintreten aber sofort an unseren erstes Besuch in Lingental 2014. Von einer überaus sympathischen jungen Frau wurden wir an einem historischen Torhaus empfangen und durch einen wunderschönen Innenhof zum Restaurant geführt. Eine solche Wertschätzung des Gastes schon zur Begrüßung ist nicht selbstverständlich und ein idealer Einstieg in einen Abend, der mehr sein sollte, als nur gut zu essen.
    Als ausgesprochene Fans von Küchenmeister Robert Rädel erwarteten wir natürlich ein hohes gastronomisches und kulinarisches Niveau. Um es aber vorwegzunehmen: Was wir an diesem Abend erleben durften, war nicht nur von internationalem Rang, sondern offenbarte gleichzeitig das Ergebnis einer unglaublichen Schärfung des kulinarischen Profils. In einem Zeitraum von nur wenigen Jahren ist es Rädel mit seinem Team gelungen, bei gleichzeitiger kontinuierlicher Steigerung der handwerklichen Perfektion, einen Individualstil zu erarbeiten, mit dem er zweifellos das Feld anführt. Bei unseren Besuchen in der Vergangenheit ambitioniert und kreativ, krönt heute eine neue Souveränität seine Arbeit. Hierzu zählt auch die gelebte Nähe zum Gast, die bei jedem Besuch des Küchenteams am Tisch, der Einladung, einen Gang in der Küche zu nehmen (was uns persönlich besonders gut gefallen hat) und nicht zuletzt mit der bewussten Beschränkung der Gästezahl erlebbar wird. Ein gutes Gefühl, in familiärer Atmosphäre Speisen genießen zu dürfen, die, vor unseren Augen zubereitet, Träume in Erfüllung gehen lassen können. Das Konzept einer nachhaltigen, naturnahen Küche war für uns besonders in den wundervollen, einem Picknick im Wald nachempfundenen Räumen des Alten Kohlhofs leicht nachvollziehbar. Alt und Neu, traditionell und modern, klassisch und kreativ schmelzen hier zu einer stimmigen Einheit zusammen, die neue Maßstäbe in der Gourmet-Gastronomie zu setzen vermag. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, die einzelnen Gänge zu beschreiben, von denen jeder in seiner ihm eigenen Art zu entzücken vermochte. Dann beschlossen wir, es sein zu lassen und uns auf das neue Menü zu freuen, das uns im Januar wieder in den kulinarischen Märchenwald führen wird.

    Unser Fazit: Leider geil!

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