Tim Raue

4 „Schlemmer Atlas“ Kochlöffel: Restaurant mit einer hervorragenden Küche
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Rudi-Dutschke-Str. 26
10969 Berlin, Ortsteil Kreuzberg
Deutschland

 

Küche und Speisekarte

Küche und Speisekarte

Küchenrichtung

Euro-asiatische Küche

Hauptgerichte

Hauptgerichte von 55 € bis 66 €

Menüs

2 Menüs von 188 € bis 242 €

vegetarisches Menü

vorhanden

Apropos vegetarisch

Es gibt sowohl ein vegetarisches Lunch-Menü als auch ein vegetarisches 6-Gang Menü

Anzahl Weinpositionen

1200

Sonstiges

Mittagskarte

Empfehlung des Restaurants

  • Kaiser Granat & Wasabi Kantonstyle
  • Pekingente Interpretation Tim Raue
  • Kalb, Kamebishi Soja, Erbse
 

Informationen

Ausstattung

Einrichtung

kostenfreies WLAN, rollstuhlgerecht, Front Cooking

Kreditkarten

American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

Plätze Innenbereich
46

Öffnungszeiten

Dienstags

19:00 – 24:00

Mittwochs

19:00 – 24:00

Donnerstags

19:00 – 24:00

Freitags

12:00 – 15:00, 19:00 – 24:00

Samstags

12:00 – 15:00, 19:00 – 24:00

 

Fotos

 

Lage und Anfahrt

 

Bewertungen

2 Bewertungen der Schlemmer Atlas Community.

Angezeigt werden die Bewertungen 1-2.

  • userrating
    5 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 12. Mai 2017
    Erstellt am 25.08.2017Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Ich will gar nicht ellenlange Texte schreiben. Nur so viel:

    - erstklassige Lage in Berlin
    - Internationales, auch junges Publikum
    - ein wenig too much von den Leuten, die immer und ausdauernd ihr Essen fotografieren müssen
    - Legerer, in teilen leider auch etwas unkonzentrierter Service (z.B. wechselte eine Cola zweimal den Tisch bevor sie den richtigen Besteller fand)
    - Sehr authentisches Food
    - Speziell die Mittagskarte überzeugt durch ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings konnte der Service nicht ganz plausibel machen, warum das inhaltlich gleiche Abendmenü im Gegensatz zum Mittagsmenü, teurer ist. Es hieß: Am Abend gäbe es andere Zuschnitte. Na dann.
    - Der Meister selbst war nicht zugegen
    - Und das Dessert: die kleinen Süßigkeiten zum Finale, gereicht in einer Art China-Organzasäckchen, haben Suchpotential

    Ist diese Bewertung hilfreich? 0 0

  • userrating
    4 Punkte von einem Benutzer nach einem Besuch am 22. Oktober 2016
    Zuletzt bearbeitet am 27.10.2016Weiterempfehlung:

    Qualität der Speisen
    Qualität des Service
    Ambiente
    Preis/Leistung

    Über Tim Raue wird und wurde bereits viel geschrieben. Auch über die Lokalität (Ausstattung, Lage, etc.) ist alles bekannt. Wir waren nicht zum ersten Mal dort und fühlten uns erneut in dem nicht mehr ganz neuem Ambiente sehr wohl. Der Service war freundlich und recht kompetent.

    Die Snacks, die vor dem gewählten Menü gereicht wurden, waren nicht sonderlich aufregend. Cashew-Kerne mit Thaicurry (beim Asiaten um die Ecke gekauft? ;-), eingelegte Zucchini mit Matcha-Grüntee, Schweinebauch mit Chili und Sesam, Honigtomaten mit ….(vergessen)? Alles durchaus schmackhaft, aber dennoch eher profan und uninspiriert. Hier könnte man doch gut experimentieren, z. B. mit Hühnerkämmen, Entenzungen, etc.

    Wir entschieden uns für:

    • gänseleber, jiaogulan & matcha,
    • „japanische thunfisch pizza“
    • dim sum „ente à l‘orange & chicorée“
    • hamachi, jade sauce & sansho pfeffer
    • dong po schwein, wassermelone & galgant
    • black pepper beef, allium & p.x. essig
    • zitronenhuhn, petersilie & amalfi zitrone
    • quitte, macadamia nougat, passionsfrucht
    • calpico, thompson traube & ingwer

    Alle Produkte waren von bester Qualität, die Garpunkte waren durchweg korrekt getroffen.
    Besonders die „gänseleber, jiaogulan & matcha“ fand ich exzellent. Wäre alles auf diesem Niveau gewesen, dann hätte ich das Restaurant zu 100 Prozent begeistert verlassen.

    Gleichfalls von hoher Qualität, die „japanische thunfisch pizza“. Hier gab es tatsächlich einmal Kohlenhydrate in Form eines Naanbrotes. Auf Kohlenhydrate verzichtet Herr Raue ja in der Regel .

    Das „black pepper beef, allium & p.x. essig“ überzeugte durch ein tolles Aroma und ungewöhnlicher Zartheit. Auch die verschiedenen extra gereichten Zwiebelzubereitungen waren köstlich.

    „quitte, macadamia nougat, passionsfrucht“, ein tolles Dessert, voller angenehmer Kontraste. Quitte ist ja recht undankbar. Dennoch, hier wusste man bestens mit ihr umzugehen. Die intensive Säure von Quitte und Passionsfrucht harmonierte vortrefflich mit dem Karamellröllchen, welches mit einer cremig süßen Nugatcreme gefüllt war.

    Zum Abschluss gab es noch ein Gurkensorbet. Dies wirkte angenehm erfrischend und irgendwie „neutralisierend“. Danach schien die Mundhöhle von der Aromenvielfalt (Wasabi, Sternanis, Koriander, Chili, Alge, Ingwer, etc.) „befreit“.

    Mir hat das Essen durchaus Freude bereitet und geschmeckt. Doch die vielfach gepriesen Soßen und die vielfältigen Aromen fand ich weder spektakulär oder gar außergewöhnlich.
    Nimmt man z. B. den Schweinebauch (Snack vor dem eigentlichen Menü) habe ich die Idee, dass man die Soße ohne Weiteres „nachbauen" könnte. Etwas sweet-Chilisauce, ein wenig geröstetes Sesamöl dazugeben und gerösteten weißen Sesam darüber streuen, fertig :-).

    Viel Soßen hatten so etwas wie eine süße/klebrige "Grundstimmung". Entweder waren sie leicht scharf und süß oder würzig und süß. Das war bei den Dim Summ so, beim Schwein und auch beim Beef. Dass man es auch anders kann, bewies die Soße zum Hamachi. Die oft kolportierte grenzwertige Schärfe war in keinem Gericht vorhanden.

    Bei unserem nächsten Besuch wähle ich das große Menü. Ich vermute, das dies komplexer in der Zubereitung sein wird und sich durch mehr Finesse auszeichnet.

    Wirklich überzeugend war für uns allerdings Sommelier André Macionga. Die Weinbegleitung, so schwierig diese Aufgabe auch schien, war überaus gelungen. Außerdem ist der Mann angenehm unprätentiös und von bietet eine nicht aufgesetzt wirkend Freundlichkeit und Gastorientierung.
    Der Service war weitestgehend souverän und konnte zu allen Gerichten Informatives berichten. Das „black pepper beef“ verfügt u .a. auch über angenehme Röst- und Raucharomen. Die Frage, ob bei der Zubereitung ein Green Egg zum Einsatz gekommen sei, sorgte allerdings für Irritation bei der Servicemitarbeiterin.
    Ein kleiner Kritikpunkt, anscheinend werden Weingläser maschinell gespült und dann von Hand poliert. Bei einem unserer Gläser hatte man dies vergessen. Dies tat unserer Zufriedenheit allerdings keinen Abbruch, wir haben unseren Besuch genossen. Dennoch, würde ich einmal im Monat im TR speisen, dann verlöre ich vermutlich das Interesse daran (meine Frau sieht das übrigens ganz anders. Zitat: „lieber 5 x TR als 5 x Thomas Bühner“. Bei mir ist es andersherum).
    Dennoch, alle paar Monate kann ein Mahl bei Tim Raue ein echtes Erlebnis sein. Außerdem passte das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie das angenehm unaufgeregte Publikum, welches nicht zum Posen, sondern tatsächlich zum Genießen kommt.

    Was ich uneingeschränkt bewundere, ist der Geschäftssinn von Herrn Raue. Ein kluger Kaufmann mit einem unglaublich guten Gespür für neue Märkte. Da könnten viele Kollegen, besonders die, die immer jammern, dass man mit „Sterne-Gastronomie“ kein Geld verdienen kann, in die Lehre gehen. Gut kochen können alleine hat noch nie gereicht, um langfristig zu existieren.

    Ein Schlusssatz. Die Diskussion, ob das TR mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet gehört, erachte ich als überflüssig. No way!

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