Zu den Auszeichnungen

Nachhaltigkeitskonzept des Jahres

Gastwirtschaft Floh (Langenlebarn, Österreich)

Gastwirtschaft Floh

Regional, heimisch, erdverbunden, ehrlich – diese Begriffe kommen uns in den Sinn, wenn wir eine Wirtshausküche charakterisieren, deren Macher mit dem Herzen klar dort verwurzelt sind. Der beste Beweis dafür ist, wenn alle benötigten Zutaten zur Speisenherstellung nachweislich aus der nahen Umgebung stammen, am besten in Bio-Qualität.

Elisabeth und Josef Floh sind genau solche Macher. Sie verkörpern gar eine Ideologie. Fast alles, was in ihren Händen verarbeitet, dem Gast kredenzt oder im eigenen Hofladen „Floh-Markt“ feilgeboten wird, kommt von rund 70 Produzenten, die maximal 66 Kilometer entfernt liegen. Sie haben alle Gesicht und Namen. Im jährlich erscheinenden, öffentlichen Nachhaltigkeitsbericht legt der Inhaber glasklar Zeugnis über die Warenströme ab.

Kulinarisch stehen Qualität und Vielseitigkeit auf dem Plan. Küchenchef Josef Floh bringt in seine Speisen profunde Erfahrungen aus der Spitzengastronomie ein. Der 43-Jährige stellt mit seiner Kreativität eindrucksvoll unter Beweis, dass „regional im Spiegel der Jahreszeiten“ nie langweilig wird, nie langweilig werden kann. Legendäre Floh-Gerichte sind etwa Kaninchen-Gnocchi, Zander mit Erdäpfelgulasch oder Bio-Saibling in vielen Varianten. Im respektablen Weinkeller werden über 2000 Gewächse gehütet, die meisten darunter aus Österreich.

Wer sich auf den Weg nach Langenlebarn in Niederösterreich macht, kann die Philosphie und die feine Küche des Gastgeberpaars Floh erleben und anschließend Eingekochtes, Sepperlbier oder Mangalitza-Lardo im Laden kaufen. Es lohnt sich. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung!

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