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Mit am Tisch - Bruder Paulus
Der gebürtige Münsterländer Bruder Paulus trat bereits kurz nach dem Abitur, im Jahr 1978, dem Orden der Kapuziner bei. Nach seiner Priesterweihe 1985 bringt ihn sein Dienst zu den Menschen und in ihren normalen Alltag. Ob jung, ob alt, egal welche soziale Stellung - Bruder Paulus hat für alle Sorgen und Nöte ein offenes Ohr - und auch ein offenes Wort!
Dabei nutzt er alle Möglichkeiten, die ihm die moderne Kommunikationswelt bietet. Mit seinem umfangreichen Internetauftritt trifft er Menschen unterschiedlichster Überzeugung, die mit ihm gern ins Gespräch kommen. Seit April 2002 beschäftigt sich nunmehr Deutschlands einziger Ordenspriester in einer eigenen Talksendung auf N24 mit Fragen der Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft. Bei seinen Vorträgen für die Wirtschaft schaut er Groß wie Klein aufs Maul - und nun auch auf den Teller:
Seit Februar 2005 ist er Kolumnist auf schlemmer-atlas.de ...
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| | Der Atem stockt mir jedes Mal. Krieg darf nicht sein. Terrorbomben dürfen nicht sein. Die Weltgeschichte ist zwar auch dieser Tage voll von Wahnsinnstagen. Aber gewöhnen kann ich mich nicht daran. |
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| | Angesichts der Gewaltakte von Menschen gegen Menschen geht mir manchmal die Geduld aus. Mir geht ein Wort von Papst Benedikt XVI bei seiner Amtseinführung nach: |
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| | Deutschland wurde aufgebaut nach den Prinzipien der katholischen Soziallehre. |
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| | Die staatliche Regelung ist immer nur der Notfall. Die steuerliche Gesetzgebung hat dem Gemeinwohl zu dienen, und dies von unten nach oben. |
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| | Alle Jahre wieder geht zum Schuljahresschluss die Zeugnisangst um. Die Kinder und Jugendlichen kennen die Noten schon länger. Dennoch gibt es Eltern, die am Ausgabetag der Zeugnisse aus allen Wolken fallen. |
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| | Schon Schulkinder, die dieser Tage ihre Zeugnisse erhalten, erfahren es: Der Mensch muss sich heutzutage nach der Welt ausrichten - nicht umgekehrt, wie es sich gehörte. |
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| | Mal eben weg sein: Keine schlechte Erfahrung darf den Bürger und die Bürgerin dazu bringen, sich davonzuschleichen. Wir haben etwas zu verlieren in Deutschland, was wir uns mühsam errungen haben. |
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| | Halten Sie mich - nach der letzten Kolumne - bitte nicht für einen Puritaner, um sich dann wieder eigenen Themen zuzuwenden. |
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| | Hoffentlich wärmer. Ich sage das nicht mehr so leicht. Denn sobald es wärmer wird, muss ich es wieder ertragen: Knappe bis sehr knappe T-Shirts werden beim Shopping zur Schau getragen. |
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| | "1 kg Naturreis kostet 1.80 Euro, gekocht werden daraus 3 kg ... das reicht für mindestens 1 Woche und ist mit wechselndem Gemüse gesünder und wesentlich billiger als Brot mit Belag." so schrieb mir letztens eine Frau, die mit all den anderen HartzIV-Empfängern etwa 4 EUR am Tag zur Verfügung hat. |
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